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DAS GESETZBUCH VON VINODOL

720 godina Vinodolskog zakona
Grad Novi Vinodolski |
Eines der wichtigsten
Kulturdenkmaaler unserer Voolker und auch eines der
bedeutenden mittelalterlichen Dokumente Europas ist das
Gesetzbuch von Vinodol, eine reiche Quelle von Angaben
uuber das alltaagliche Leben unserer Vorfahren.
Die Verfasser des Gesetzbuches von Vinodol haben danach
getrachtet, den Leibeigenen und den Mann aus dem Volke
vor Uubergriffen der Feudalherrschaft und besonders der
Gerichte zu schuutzen. Ein besonderes Merkmal des
Gesetzbuches von Vinodol ist, daš es von einer
"Kommission", zausammengesetzt aus Vertretern von neun
Vinodoler Stadtgemeinden: Grobnik, Trsat, Bakar,
Hreljin, Drivenik, Grižane, Bribir, Ledenice und
Novigrad (heute Novi Vonodolski) vertaßt worden ist.
Die Vertreter dieser Staadte traten am 6. Januar 1288 im
Kastell der Fuursten Frankopan in Novigrad zusammen, vor
dem Fuursten Leonard Frankopan. Sie zeichneten die alten
Rechstbraauche auf, die im Fuurstentum Vinodol
angewendet wurden, weshalb das Dokument das Gesetzbuch
von Vinodol genannt wird. |
Die Handschrift des Gesetzbuches von Vinodol wurde bis zur
Mitte des 19. Jahrhunderts im Archiv des Domkapitels von Modruš
in Novi Vinodolski aufbewahrt, und befand sich danach im Besitz
von Edvard Mrzljak, Oberrat der kroatisch-slawonischen
Finanzdirektion
Im Jahr 1851 schenkte er die Handschrift dem Volksmuseum in
Zagreb, vom dem es in den Besitz der National- und
Universitaatsbibliothek in Zagreb uuberging
Die Handschrift hat 14 Blaatter, beziehungsweise 28 Seiten, ist
in kroatischer Sprache verfašt und in kursiver glagolitischer
Schrift geschrieben.
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